Presse


Schwäbisches Tagblatt, 17.10.16

Als „Karl-Heinz Dünnbier“ trat der Tübinger Peter Leonhard auf: er gab den Zauberer, den Bauchredner und vor allem den gähntechnikfreien Schwaben. Die Kehrwoche nach außen („Guten Tag, schöne Frisur“), nach innen („du blede Bix“) und auf Japanisch: Leonhard jonglierte den Besen mit Stäbchen und setzte ihn als Samuraischwert und Propeller ein. Leonhards Auftritt eignete sich auch für Nicht-Schwaben: „Ich hoffe, Ihr seid katholisch. Dann müsst ihr mich nicht verstehen, nur an mich glauben.“ 


Murrhardter Zeitung, 17.02.16

... Ein schrilles Outfit braucht der nächste Künstler, Karl-Heinz Dünnbier, nicht. Im schwarzen Anzug mit etwas zerzausten Haaren betritt er die Bühne, und die Ulknudel hat das Publikum sofort im Griff. Vielseitig ist der Entertainer, der Elemente des Varietés mit Komik verbindet. Da balanciert er bei der schwäbischen Kehrwoche einen Besen auf seiner Stirn. Dazu muss er in die Knie gehen, weil sonst die Deckenhöhe auf der Gruschtelkammer-Bühne nicht ausreicht. Oder er versucht sich als Uri Geller beim Löffelverbiegen. Dabei kommt es nicht auf spektakuläre Kunststücke an. Die Lösung des Tricks liefert er dem Publikum gleich mit. Auch seine Mentalmagie löst eher Lacher als Verwunderung aus, bevor er dann die Besucher mit einem verblüffenden Kartentrick doch noch zum Staunen bringt. Als Bauchredner verleiht das Multitalent dem süßen Federvieh Geraldine eine glockenhelle Stimme und lässt den Vogel mit dem Publikum und dem Gruschtelkammer-Chef flirten: „Hallo Schnucki-Charley …“. Bierernst geht es bei Dünnbiers Kleinkunst jedenfalls nicht zu.


Schwarzwälder Bote, 25.10.15