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Der Universalkünstler Peter Leonhard (...) kitzelte die schwäbische Seele, bis auch der Letzte lachen musste.
BACKNANGER ZEITUNG

Pressebericht


Karl-Heinz Dünnbier bei der wunderbaren Geldvermehrung. Foto: Gauggel Foto: Schwarzwälder Bote

Wenn aus einem Zollstock eine Giraffe wird

Winterlingen, 22.10.2019  - von Karl-Otto Gauggel

 

Kabarett: Peter Leonhard alias Karl-Heinz Dünnbier gastiert in der Harthauser Festhalle

Winterlingen-Harthausen. "Bauklötze staunen" heißt das Programm von Peter Leonhard alias Karl-Heinz Dünnbier. Der Harthauser Tennisverein hatte als Veranstalter mit diesem Multitalent voll ins Schwarze getroffen, und die Besucher kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Kaum hatte sich der Vorhang gelüftet, hatte Varietéhausmeister Karl-Heinz Dünnbier schon an der Art des Applauses die Seite der Katholischen von der Seite der Evangelischen klar unterschieden, und auch die unterschiedliche Gangart beider Konfessionen wurde plastisch vor Augen geführt: Der wegen ihrer Sündenlast ständig leicht gebeugte Gang der Protestanten und der aufrechte Gang der Katholiken, die ja die Beichte hätten.

Bei der schwäbischen Kehrwoche ließ er den Besen mit magischer Kraft rotieren und balancierte dieses beliebte schwäbische Arbeitsgerät – egal ob auf dem Fuß oder auf dem Kopf – in zirkustreifer Manier. An einer großen Wand erklärte er mit virtuoser Verschiebung der Puzzleteile, wie auch Außenseiter aus Benzingen oder Besserwisser aus Ebingen harmonisch integriert werden.

"Der Schwäbische Cooperfield"

Karl-Heinz Dünnbier ist ein Multitalent und beherrscht als "Schwäbischer Copperfield" die Zauberei geradezu perfekt. So ließ er ein rotes Tuch in einem schwarzen Loch ins Nirgendwo verschwinden und ein schwarzes Tuch in einem Plastik-Ei mit sichtbarem Loch. Als er dieses kurz darauf aufschlug, entpuppte sich das Ei allerdings als echtes Hühnerei, das er einer verblüfften Besucherin schenkte.

Enger Kontakt zum Publikum war durchgängig ein Kennzeichen seiner Show, und so stieg er ein ums andere Mal von der Bühne herab und agierte direkt vor den Besuchern. Auf allen Stühlen waren Zehn-Euro-Scheine platziert, aus denen unter Anwendung der vorgegebenen Falttechnik 20-Euro-Scheine entstehen sollten, was nur beim Meister problemlos gelang. Für Schwaben wahrlich eine glänzende Rendite, wie Dünnbier feststellte.

Was man mit einem einfachen Meterstab alles anstellen kann, führte er dem Harthauser Publikum vor: Vom Kreuz zum Säbel, den er verschluckte, über eine Giraffe bis zum Hündchen an der Leine reichte die Palette der Verwandlung des Zollstocks. Aus einem schlichten Latexhandschuh wurde danach schnell mal ein Punkerschädel und ein großer Luftballon. Dazu gab es Tricks mit Karten, die, wie von Geisterhand geführt, immer nach der Pfeife des Künstlers zu tanzen schienen. In Uri-Geller-Manier wurde verschiedenes Besteck verbogen, oder er wendete es einfach mal bei geschlossenem Mund.

Karl-Heinz Dünnbier erwies sich auch in Harthausen einmal mehr als ein Kabarettist, der sein Metier in all seinen Facetten vom Illusionisten über den zaubernden Entertainer, den zungenflinken Wortakrobaten und auch als Tänzer zu eingespielter Musik bis zur Bauchredner-Performance perfekt beherrscht.

Der absolute Höhepunkt des Abends war die ulkige Bauchredner-Nummer mit seiner 86-jährigen Tante Käthe aus Stuttgart, die er aus einem Koffer heraus zum Leben erweckte, um mit ihr über Gott und die schwäbische Welt zu philosophieren –­ Puppe Käthe mit der Hand im Hals hatte die Lacher immer auf ihrer Seite. Dazu gab es schwäbische Wortspiele, wie sein Sprung von den Saiten der Gitarre zum Traum der Schwaben: den Saiten mit Linsen und Spätzle.

Genmanipulierte Riesen-Spätzle erschienen am Ende des Abends, die zu tollen Figuren geformt, durchtrennt und vom Magier in atemberaubender Geschwindigkeit wieder zusammengefügt wurden. Ohne diverse Zugaben durfte Karl-Heinz Dünnbier nicht von der Bühne, und so verabschiedete er sich vom Publikum mit einem Waschbär, der, obwohl in mehrer Stücke zerteilt, auf wundersame Weise wieder zu wuseln begann und ins Publikum hüpfte.

Pressestimmen

MARBACHER ZEITUNG 

„Ein schrilles Outfit braucht Karl-Heinz Dünnbier nicht. Im schwarzen Anzug mit etwas zerzausten Haaren betritt er die Bühne, und die Ulknudel hat das Publikum sofort im Griff. Vielseitig ist der Entertainer, der Elemente des Varietés mit Komik verbindet.“

 

SCHWARZWÄLDER BOTE „Der Mann ist wie ein Duracell-Häschen, er kann zaubern und verzaubern, und das obwohl er Karl-Heinz Dünnbier heißt.“

 

SINDELFINGER ZEITUNG / BÖBLINGER ZEITUNG "Als „kleinkarierte Großillusions-Show“ kündigt es Karl-Heinz Dünnbier selbstironisch an, wenn beim klassischen Trick mit scharfen Klingen statt der adretten Assistentin ein Plüschtier zum Einsatz kommt. "

 

BACKNANGER ZEITUNG „Der Universalkünstler Peter Leonhard (...) kitzelte die schwäbische Seele, bis auch der Letzte lachen musste.“

 

SCHWARZWÄLDER BOTE "Er beherrscht sechs Sachen besonders gut, den Umgang mit den Menschen im Raum, das Aufzeigen von Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen Japanern und Schwaben, das Spiel mit Worten, die Erklärung, was Wirklichkeit ist, die Zauberei und die Kunst des Bauchredens, und dieses Können präsentiert er mit großem schauspielerischen Talent."

 

 

MURRHARDTER ZEITUNG Als Bauchredner verleiht das Multitalent dem süßen Federvieh Geraldine eine glockenhelle Stimme und lässt den Vogel mit dem Publikum und dem Gruschtelkammer-Chef flirten: „Hallo Schnucki-Charley …“. Bierernst geht es bei Dünnbiers Kleinkunst jedenfalls nicht zu.

 

 

SCHWÄBISCHES TAGBLATT Als „Karl-Heinz Dünnbier“ trat der Tübinger Peter Leonhard auf: er gab den Zauberer, den Bauchredner und vor allem den gähntechnikfreien Schwaben. Die Kehrwoche nach außen („Guten Tag, schöne Frisur“), nach innen („du blede Bix“) und auf Japanisch: Leonhard jonglierte den Besen mit Stäbchen und setzte ihn als Samuraischwert und Propeller ein.

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